Henriettes Gedanken

Oktober 28, 2008

Focus, flirten und Masken am Sonntagabend

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 8:51

Also der Focus ist ja nicht grade ein tolles Blättchen, aber ab und an haben die dann doch ein Titelthema das interessant ist. So auch in diesem Sommer, flirten… 

Dacht ich mir, Du bist doch Single, lesen! Gesagt getan und wie so ziemlich alles was der Focus produziert Scheiße! Bis auf ein kleine Ausnahme, zum Abschluß des Titelartikels war da so ein kleines Interview mit einem Psychologen. Das fand ich richtig interessant was der gute Mann da erzählt hat, so darüber wie schwierig es geworden ist jemanden kennenzulernen. Früher war der Druck die Hauptmotovation jemanden anzusprechen, man lernte sich vorsichtig kennen (Maske!!!!) und dann sah man weiter. Heute geht Du ins Internet, befriedigst Deine Vorlieben ohne Dich outen zu müssen und dann gehst abends Du weg. 

Na klar, ohne Druck palaverst Du ja nur Scheiße mit Deinem Gegenüber. Die Maske versteckt Dein wahres Ich und Du kannst einfach Smalltalk abhalten. Und genau das ist worüber mein Freund jochen und ich uns Sonntag Abend tierisch aufgeregt haben! Wieso muß man sich verstellen um jemanden zu gefallen!? Mir ist das ja kürzlich auch erst passiert, allerdings hab ich mich entschieden die Maske bei denen nie wieder aufzusetzen, weil dann hätten die ja gewonnen und ich wär nicht ich selber. 

Doch zurück zu meiner Frage, warum muß man sich verstellen um jemanden zu gefallen?! Ich gebe zu, ich bin nicht immer der einfachste Zeitgenosse, mir wurde mehrfach dieses Jahr vorgeworfen ich sei vulgär;-) Damit kann ich ja leben, weil wenn man mich fragt schläfst Du heute abend mit mir?, sorry, dann denk ich an Schlafanzug, heiße Milch mit Honig, gemeinsam ins Bett gehen, Licht aus und einschlafen! Tut mir leid Baby, es heißt ficken, vögeln, Sex und nicht mach mal schön….

Und wie Jochen und ich da so in der Molkerei saßen und diskutierten, bemerkte ich auf ein mal wie 2 End30erinnen ganz angestrengt uns zu hörten! Das hat mich dann doch amüsiert und ich frage mich, stimmen die beiden uns insgeheim zu?! Das ist unerheblich, denn ich finde es schade das manche Menschen sich biegen und brechen lassen um jemanden zu gefallen. Ich mach das nicht mehr mit Leute, ich bin so wie ich bin und wenn das heißt das ich auf Ms Right halt länger warten muss, dann nehm ich das gerne in Kauf.

Oktober 24, 2008

Brennivin und die lieben Nachbarn

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 11:59

Heute abend haben Martin und ich das Künstlerportraitvideo geschnitten. Das war alles in allem eine kniffelige Angelegenheit, aber auch sehr lustig. Da saßen wir nun also und versuchten uns zu konzentrieren und dann ging es draußen auf der Straße voll ab! Pennerfight Nr1, Nr2, uns fehlte die kreischende Katze im Hintergrund und dann das Mädel das Tschuldigung in die Nacht rief… Zu diesem Zeitpunkt gesellte sich Breenivin zu uns. Martin war kürzlich in Island und hat ihn dort kennengelernt und mitgebracht, Brennivin, gebrannt aus fermentierten Kartoffelschalen… Schmeckt wie ne Mischung aus Korn und Tequila.

Anyway, ein paar Brennivins weiter und das Video ist quasi fertig. Noch ein paar Feinkorrekturen und dann wird es erst hier geposted und dann im nächsten Update auch in die Website integriert. An dieser Stelle ein ganz fettes Kompliment an Martin für dieses echt geile Video!

Oktober 22, 2008

Ausstellung – Die Wand der 3 Fotografen

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 12:24

So, hier nun ein Eindruck der Wand der 3 Fotografen. Von links nach rechts: Jan Rehwinkel, Martin Blume und Jan Stahler.

Diese Wand haben alle Besucher am Wochenende als besonders gelungen gelobt, insbesondere meine Arbeiten.

 

Oktober 20, 2008

Wir bleiben hängen

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 10:18

Die Aachener Kunstroute ist vorbei. Vielen Dank an alle die bei uns in der Galerie 45 vorbeigekommen sind. Das letzte Wochenende war ein Riesenerfolg und wir sind stolz darauf das so viele Menschen unsere Ausstellung gesehen haben! Wir bleiben aber noch hängen bis Mitte November! 

Ich persönlich möchte mich bei all den lieben Menschen bedanken die an unserem Eröffnungswochendene da waren. Hab mich sehr gefreut Euch alle in der Galerie 45 begrüßen zu dürfen. 

Ich kann Ihnen so viel verraten das da demnächst noch was ganz ganz spannendes kommen wird… Aber dazu mehr wenn es soweit ist. 

In diesem Sinne, herzliche Grüße, 

jan

Oktober 18, 2008

Standpunkt ! Baum

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 10:42

Letzte Nacht hab ich kaum ein Auge zu getan, das Lampenfieber war einfach zu heftig. Ich war den ganzen Tag in der Galerie und es war einfach nur hammergeil!!! Das Feedback war fantastisch! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die heute da waren und bei denen die noch kommen werden um unsere geile Show zu sehen. Und ganz besonders hab ich mich heute auf die Besucher von außerhalb gefreut. Schön das ihr da wart;-))) Nette Menschen lerne ich immer sehr gerne kennen…

Oktober 17, 2008

Lampenfieber…

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 10:33

OK, es geht los…In ein paar Stunden kicken wir off im Rahmen der Kunstroute. War heute im LuFo, Florian Siberstädt anschauen, lohnt sich auf jeden fall!!! Ich bin so ein bißchen nervös was morgen angeht, aber das soll ja angeblich normal sein, so ein bißchen Lampenfieber…

PS: Nochmals vielen lieben Dank an alle die gestern Abend noch angerufen und viel Glück und Erfolg gewünscht haben!

Oktober 15, 2008

Aufgehangen

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 5:50

Dämlicher Vollmond! Halbe Nacht nicht geschlafen, mit Kinderzimmer Bill unterwegs gewesen…

Nun ist es vollbracht, die Ausstellung hängt:-) War heute mit Michalis in der Galerie und nun hängen die Bilder. Sieht hammergeil aus…

Oktober 9, 2008

Zeeland im Herbst

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 6:44

 

Tag 1: Anreise/Deich

 

Trotz des Verkehrs anlässlich eines Feiertages sind wir gut und zeitig in Zeeland abgekommen. Das Kaff heißt Scharendijke. Hier liegt im Herbst der Hund direkt hinterm Deich begraben… Wer Ruhe sucht ist hier definitiv gut aufgehoben, wenn nicht grade in NRW Herbstferien wären… Ist zwar nicht Antigua, aber egal, Hauptsache mal raus aus Aachen und am Meer sein…

Das Haus ist wunderschön, ein altes Fischerhaus direkt hinterm Deich.

Abends erfülle ich mir einen sommerlichen Traum, obwohl es inzwischen in strömen regnet, Bierchen und ab auf den Deich! Meer, Wind, Regen, endlich Ruhe…

 

Tag 2: Radeln gegen den Wind

 

Nach einem ausgehdehnten Frühstück schnapp ich mir ein Fahrrad und es geht los Zeeland zu erkunden. Irgendwie radelt man hier immer gegen den Wind…

Pause am Strand. Beach House. Cappucino. 

Schaue aufs Meer raus und genieße. Endlich Ruhe und Frieden. Die Akkus laden sich schon auf. All der Stress der letzten Wochen fällt so langsam von mir ab. Ich bin immer wieder fasziniert was das Meer für eine beruhigende Wirkung auf mich hat. Das Chaos in meinem Kopf lichtet sich so langsam, die Gedanken fangen an sich von selber zu ordnen und der Kopf wird klarer. 

Das Highlight dieses Kaffs ist ein Schuppen namens „Surf Inn“. Gehe dann doch lieber noch ne Runde über den Deich und lass mir vom Wind den Kopf freipusten…

Langsam finde ich wieder zu mir selber zurück. Zeit zum nachdenken über das was in den letzten Wochen und Monaten passiert ist, Zeit Kraft zu tanken und nach vorn zu schauen… 

 

Tag 3: In Öl am Meer

 

Erstmal ausgeschlafen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wann ich das letzte Mal 11 Std am Stück gepennt habe. Es regnet und stürmt immer noch. 

Nach langer Suche hab ich irgendwo im Haus Ölzeug gefunden. Jetzt steht einem Spaziergang mit Henriette nichts mehr im Wege:-)!!! 

Ein Wahnsinniger ist bei dem Wind und Wetter am kiten!! Finde ne nette Beach Bar, time for a cup of coffee by the sea… Die Mucke dort ist besser als in dem Schuppen von gestern, der Kaffee und die Bedienung auch;-) Genieße den Meeresblick und den starken Wind. Aachen und alles was damit zusammenhängt ist so weit weg. Innere Ruhe und Frieden sind wieder da! Vieles  wird klar und unerheblich, es gehört der Vergangenheit an. Warum bin ich nur nicht schon viel früher drauf gekommen?! Hätte mir den ein und anderen Stress in den letzten 2 Jahren ersparen können, so privat halt… Es tut nicht mehr weh, ich fühle mich wieder frei…

Abends ne Runde über den Deich und dann dem Surferladen noch mal ne Chance gegeben…Und habs nicht bereut;-)))

 

Tag 4: Cappucino am Strand und ein lecker Meisje

 

Was für ein Bilderbuchtag! Sonne satt und knapp 20 Grad. Da lacht doch das Herz! Nach dem Frühstück mit Henriette ab an den Strand. Die Luft ist herrlich, ein schöner Spätherbsttag an der Küste. Sammle Strandgut für ein ganz besonderes Geschenk für jemanden ganz besonderen.

Pause bei Cappucino in Strandbar Nr.4 von Scharendijke aus kommend. Swing und Jazz im Hintergrund, ne verdammt gut gelaunte Kellnerin und Sonne ohne Ende. Der Tag kann doch nur gut werden beschließe ich. Nach einer ausgedehnten, relaxenden Pause mache ich mich auf den Weg nach Renesse. Was für ein Scheisskaff!! Malle, nur halt an der Nordsee… Spießer und Asis aus NRW ohne Ende! Schnell zurück an den Beach…Mich zieh es vor meinem Rückmarsch nach Scharendijke noch mal in die Beach Bar von heute Mittag. Die gut gelaunte Kellnerin ist sogar noch besser gelaunt als vorhin:-) Wir verabreden uns für den Abend in diesem Surferladen…

Abends ist es windstill. Auch zu zweit haben wir auf dem Deich ein gespenstiges Gefühl, das passt irgendwie nicht zum Deichfeeling diese Ruhe…

 

Tag 5: Drehtag und ein fliegender Engländer

 

Das Wetter hat wieder umgeschlagen. Es ist relativ mild, aber neblig trüb. Ausflug nach Zierikzee. Nettes, altertümliches Kaff, das größte auf der Insel. Streune lustlos durch die Gassen und befinde mich auf einmal im 2. Weltkrieg! Drehtag vom Fernsehen in Zierikzee.

Danach runter an den Kanal vom Hafen. Zuerst dacht ich es wär ein fliegender Holländer, er entpuppte sich dann als Engländer. 

Stop over am Beach auf dem Weg nach hause. Die Kellnerin von gestern hat heute extrem gute Laune und strahlt über beide Ohren. Woran mag das wohl liegen?! 

Coffee Break und Zeit zum nachdenken, nachdenken über Gefühlswelten und was ich in der Vergangenheit fasch gemacht habe. Ich hab hab was draus gelernt und werde nun die Konsequenzen daraus ziehen. Muß demnächst einen „Kleine-Schwester“-Status an jemanden verleihen den ich sehr sehr gerne mag und die mir ganz irgendwie ganz besonders an meinem Herzen liegt. Vielleicht klappt dann mal wieder was bei mir. 

Beschließe den kopf für den Rest des Tages auszuschalten und zu chillen.

 

Tag 6: Gammeln in der Sonne und fallende Sterne

 

Das Wetter hier ist unberechenbar. Letzte Nacht hat es in strömen gegossen und heute lacht die Sonne vom Himmel! Schöööön!!

Die See ist ruhig und es weht ein laues Lüftchen. Ab an den Strand. Irgendwann zieht es mich dann wieder in Strandbar Nr.4. Die Musik ist gut, es ist relativ windstill und ich knall mich für ein paar Stündchen in die Sonne und gammel einfach ab. Das muss heute einfach sein, Seele baumeln lassen und über nichts nachdenken. Einfach den schönen Tag genießen…

Morgen gehts zurück in die Heimat. Obwohl ich noch locker ne Woche hinten dran hängen könnte, hab ich irgendwie Lust auf die gute alte Ponte.

Abends zieht es mich noch einmal in den Surferschuppen. Jan der Taucher ist gestern weg nach Schottland ne Bohrinsel festmachen. Mario der Wirt ist guter Laune, doch irgendwann kann ich den Bessen Genever nicht mehr sehen und wir zuckeln noch ne Runde auf den Deich. Es ist windstill, keine Wolken. Was für ein schöner Sternenhimmel! Das letzte mal hab ich so was schönes an nem Strand in Griechenland gesehen. Denke noch wie schön wärs jetzt, und da fangen sie auch schon an zu fallen die Sterne… 3 Stück an der Zahl, 3 Wünsche…Bin gespannt…

 

Tag 7: Über den Strand zurück in den Alltag

 

Ein flüchtiger Blick zurück und dann ab in mein Bett. 

Die Nacht war definitiv zu kurz… Die Sonne lacht vom Himmel:-) Nach dem Frühstück ist Hausputz angesagt, wir wollen ja schliesslich irgendwann mal wieder hier her zurück kommen. 

Ab an den Strand, ein letzter Spaziergang in der Sonne. Es weht kaum kein Lüftchen, es ist richtig warm. Ich genieße die Wärme und das Meer. Cappucino an Strandbar Nr.1 und dann ab auf den Weg nach Aachen.  Gut erholt, Kopf frei und Akkus voll für die nächste Runde…

In den letzten Tagen hatte ich sehr viel Zeit nach zu denken und das hab ich intensiv gemacht. Ich hab keine Ahnung was mich zuhause erwartet, aber egal, ich gehs an. Muß ein paar alte Brücken kappen, ein paar flicken und ein paar neue aufbauen.  Ich hab keine große Lust mehr mich biegen und brechen zu lassen, so wie es einige Menschen aus meinem Umfeld es lange zeit versucht haben. Ich bin halt manchmal ein Macho, aber wie es ein guter Freund mal sagte, Jan ist ein Macho mit riesem Herz. In diesem Sinne, tot siens Zeeland, dank u well and let’s kick some ass mate!

Oktober 2, 2008

Wohlverdiente freie Tage

Gespeichert unter: Uncategorized — janstahler @ 11:34

Mittwoch vormittags überkamen mich dann doch noch Selbstzweifel. Ich war auf dem Weg ins Labor meines Vertrauens um die Prints für die Ausstellung abzuholen und da überkam es mich auf einmal… Boah, was für ne Gänsehaut und Schiß auf einmal!!! Aber als ich die Prints dann gesehen habe, da war alles wieder ok. Sie sind hammergeil und ich freu mich darauf sie aufzuhängen!

Bis dahin allerdings verabschiede ich mich für ein paar Tage an die holländische Küste. Wohlverdiente freie Tage… Die letzten Monate waren sehr stressig und ich freue mich aufs Meer, einfach da sitzen und genießen;-)))

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