Einflüsse
Als ich 14 war, schenkte meine Mutter mir ein Buch, das Jubiläumsbuch zum 40jährigen Bestehen der legendären Fotoagentur Magnum. Ich glaube nicht das Sie sich damals bewußt war was für einen Einfluss dieses Buch auf mein Leben haben würde. Ich schon als Kind genre “geknipst”, aber als ich dieses Buch zum erstenmal in meinen Händen hielt, da änderte sich etwas, meine Einstellung zur Fotografie. Ich begann mich mehr dafür zu interessieren.
Das Umfeld in dem ich aufgewachsen bin war kreativ. Meine Eltern haben meine Kreativität auch schon immer gefördert. Wenn ich nicht Fotograf geworden wäre, dann wahrscheinlich freier Autor, oder Designer, oder vielleicht auch Architekt. Wer weiß, ist ja auch egal.
In meiner frühen Jugend bewunderte ich Fotografen wie Robert Capa, Abbas, Alex Webb, Bruno Barbey und James Nachtwey. Allesamt Magnum bzw inzwischen Ex-Magnum. Später kamen Helmut Newton, Man Ray und Peter Lindbergh hinzu. Während meiner Studentenzeit Mark Power, Jim Gold, Gehrhard Stromberg, Nikos Ecomonopoulos, Nan Goldin, Wolfgang Tillmanns und Juergen Teller hinzu. Wobei Mark Power und Gerhard Stromberg mich immer wieder ermuntert haben meinen Horizont zu erweitern. Ihnen beiden verdanke ich das ich heute ein Allrounder bin und mich nicht gerne in eine Schublade stecken lasse.
So verschieden die Einflüsse auch sind, so spannend sind sie. Mir gefällt der Gedanke das Fotografie so vielfältig ist, genau wie das Leben und es macht mir tierisch Spaß in diese facettenreiche Vielfalt immer wieder einzutauchen und sie zu genießen. Und ich glaube genau das spiegelt sich in meinen Arbeiten wieder. Blumen zu fotografieren ist genau so aufregend wie in nem Slum irgendwo unterwegs zu sein, genau wie eine aufregende Frau vor der Kamera zu haben.