Rock’n'Roll!!!
Gestern Abend war ein geiler Abend! Indie Rock vom allerfeinsten und ich mitten drin! FOTOS!!!! Geile Beats, geile Mucke im Autonomen Zentrum. Es war eine echte freude dort Fotos zu machen!
Gestern Abend war ein geiler Abend! Indie Rock vom allerfeinsten und ich mitten drin! FOTOS!!!! Geile Beats, geile Mucke im Autonomen Zentrum. Es war eine echte freude dort Fotos zu machen!
KUNSTROUTE NRW in Aachen am 18. und 19. Oktober 2008!!! Jan Stahler ist in der Galerie 45 in Aachen mit dabei. Noch hat die Gruppenausstellung keinen Namen, aber ich werde mit Dendrographien mit dabei sein.
So, jetzt wird es ernst! Nach längerer Abstinenz steht mal wieder eine Ausstellung an. Das Oberthema dieser Gruppenausstellung ist Baum. Ich werde mit 5 oder 6 Fotos vertreten sein. Ich freue mich ganz besonders darüber in der Galerie 45 in Aachen auszustellen, weil ich hab eine ganz besondere Beziehung zu diesem Haus in der Ludwigsallee. Meine Mutter war hochschwanger mit mir als sie dort auszog!
Weitere Infos folgen sobald es mehr zu berichten gibt.
Ich les da da grad so ein schönes Buch von nem Psychologen, da geht es um Zwiegespräche zwischen Menschen die sich irgendwie nahestehen. Meine Mutter meinte ich wär jetzt in nem Alter in dem ich das mal lesen sollte. Ist wirklich interessant das Buch und es hat mir auch schon gut zu denken gegeben in Bezug auf Menschen mit denen ich tagtäglich zu tun habe.
Gestern abend hatte ich ein Zwiegespräch der besonderen Art, mit einer verflossenen Liebschaft. An dieser Stelle, Danke an meine Ex! Wenns einem so richtig beschissen geht und man das Gefühl hat das alle auf einem rumhacken bzw sich von einem abwenden, dann fühlt man sich so richtig beschissen. Und genau so ein Tag war gestern.
Ich bin dann mit ner Flesch Bier auf meine Lieblingsparkbank zum grübeln. Da saß ich da und grübelte u.a. über die aktuelle Verflossene und dann brach alles irgendwie über mir zusammen… Und genau in diesem Moment bekam ich tierisch Sehnsucht nach einer ganz besonderen Exfreundin. Bin dann nachhause und hab sie angerufen. Und siehe da, es wurde ein intimes Zwiegespräch zwischen 2 Menschen die sich mal geliebt haben und dennoch sich immer noch was zu sagen haben und immer noch irgendwie für einander da sind. Und genau diese Art von Gesprächen schätze ich besonders. Sie sind sehr intim, vertraut und aufbauend. Danach gehts mir immer wieder besser. Allerdings kommt es natürlich auch auf den Menschen an mit dem man dieses Gespräch führt und was man mit diesem erlebt hat. Gestern war das ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben.
Das ist so ne Sache die mir auch tierisch auf den Sack geht! Andauernd fragen mich Menschen was für ne Kamera sie kaufen sollen oder frei nach meineKamerahatabermehrPixelalsDeine… Ja und?! Interessiert mich das?! NEIN!!!
Die Werbung von BlödiaMarkt und Jupiter verarscht ihre Kundschaft und gaukelt vor das man 30000MegaPixel braucht!
Letztes Jahr saß ich im ICE nach Frankfurt und kam mit nem älteren Herr ins Gespräch. Er, Broker oder Banker, dh Kohle ohne Ende und erzählte mir was für ne geile Canon Mark EOS hau mich tot hat und wie scheiße doch meine alte Nikon wär! Und außerdem, was würd ich den machen wenn der Stern wegen ner Doppelseite anrufen würde… 1. Wie oft ruft der Stern wegen ner Doppelseite an und 2. meine gute alte digitale Nikon schafft das locker!!!
Ich vergleich das gerne mit Ölsardinen inner Dose. Ja mehr Sardinen man in die Dose packt, desto zerquetschter werden sie, dh desto mieser die Qualität. Und genauso verhält es sich mit den Pixeln. Je mehr man auf die gleiche Fläche quetscht, desto mieser die Qualität. Und genau das verstehen die meisten nicht!
Für den normalen Hausgebrauch reichen 4MP vollkommen aus. Seien Sie mal ehrlich, wie oft drucken Sie Fotos aus und wie oft drucken Sie größer als 13×18cm?!?! Und genau dort liegt der Knackpunkt! Wenn ich ein Poster machen muß, dann leih ich mir ne MegaPixelKanone und außerdem, und das wissen die Amateure halt meistens nicht, bei Postern ist die Auflösung geringer!!!
Das Leben liefert manchmal die besten Ideen für ein Projekt. So auch in diesem Fall, Herzschmerz und Liebeskummer. Den Schmerz einfach in Bildern verarbeiten fiel mir am leichtesten. In Zusammenhang mit diesem Projekt sind auch andere Bildserien entstanden die sich hier vielleicht in Zukunft wiederfinden werden.
Heute abend hatte ich eine interessante Begegnung mit meiner Vergangenheit. Nichts ahnend unterwegs hab ich 2 Mädels kennengelernt die auf meiner alten Schule sind wo ich Abitur gemacht habe. So weit so lustig. Da man ja neugierig ist hab ich mal nachgefragt wer von meinen alten Lehrern denn noch dabei ist. Mein Kunstlehrer nicht mehr. Er war quasi mein erster “Mentor”, er hat damals versucht mich zum Garfikdesig-Studium zu überreden. Heute habe ich erfahren das mein erster “Mentor” sich als Rassist entpuppt hat!!! Und das an einer sehr offenen, liberalen Schule! Ich muß doch sagen, ich bin zu tiefst bestürzt und geschockt! Das hätte ich niemals von diesem Menschen erwartet, aber da sieht man wie oft man sich täuschen kann!
Wenn Du einen Job fotografierst, dann hat man meistens klare Vorstellungen über das was der Kunde gerne hätte. Bei eigenen Projekten muß man sich inspiriren lassen.
Tief im Westen gibt es irgendwo eine Parkbank. Da geh ich immer hin wenn ich grübeln muß. Das schöne an ihr ist das ich dort meistens alleine bin, ab und zu ein einsamer Jogger oder ein Opi mit seinem Hund. Es ist so schön friedlich dort, perfekt um mal tief in sich abzutauchen und nachzudenken. Henriettes Streifzüge durchs Leben beginnen meistens dort.
Die besten Inspirationen liefert meiner Meinung nach das Leben selber. Das kann ein Gesprächsfetzen sein den man im Cafe auffängt, oder etwas sein was man in der Zeitung gelesen hat und sich darüber aufgeregt hat. Oder etwas was man beim éinkaufen gesehen/erlebt hat. Letzteres war ausschlaggebend für ein Projekt das ich erst kürzlich begonnen habe und welches im Rahmen der Gallerie “Provokative Akte” demnächst veröffentlicht wird.
Als ich 14 war, schenkte meine Mutter mir ein Buch, das Jubiläumsbuch zum 40jährigen Bestehen der legendären Fotoagentur Magnum. Ich glaube nicht das Sie sich damals bewußt war was für einen Einfluss dieses Buch auf mein Leben haben würde. Ich schon als Kind genre “geknipst”, aber als ich dieses Buch zum erstenmal in meinen Händen hielt, da änderte sich etwas, meine Einstellung zur Fotografie. Ich begann mich mehr dafür zu interessieren.
Das Umfeld in dem ich aufgewachsen bin war kreativ. Meine Eltern haben meine Kreativität auch schon immer gefördert. Wenn ich nicht Fotograf geworden wäre, dann wahrscheinlich freier Autor, oder Designer, oder vielleicht auch Architekt. Wer weiß, ist ja auch egal.
In meiner frühen Jugend bewunderte ich Fotografen wie Robert Capa, Abbas, Alex Webb, Bruno Barbey und James Nachtwey. Allesamt Magnum bzw inzwischen Ex-Magnum. Später kamen Helmut Newton, Man Ray und Peter Lindbergh hinzu. Während meiner Studentenzeit Mark Power, Jim Gold, Gehrhard Stromberg, Nikos Ecomonopoulos, Nan Goldin, Wolfgang Tillmanns und Juergen Teller hinzu. Wobei Mark Power und Gerhard Stromberg mich immer wieder ermuntert haben meinen Horizont zu erweitern. Ihnen beiden verdanke ich das ich heute ein Allrounder bin und mich nicht gerne in eine Schublade stecken lasse.
So verschieden die Einflüsse auch sind, so spannend sind sie. Mir gefällt der Gedanke das Fotografie so vielfältig ist, genau wie das Leben und es macht mir tierisch Spaß in diese facettenreiche Vielfalt immer wieder einzutauchen und sie zu genießen. Und ich glaube genau das spiegelt sich in meinen Arbeiten wieder. Blumen zu fotografieren ist genau so aufregend wie in nem Slum irgendwo unterwegs zu sein, genau wie eine aufregende Frau vor der Kamera zu haben.
Tja, das ist ein berechtigte Frage. Jan Stahler ist ein Künstlerpseudonym das ich hin und wieder seit einigen Jahren verwende. Auf die Idee kam einer meiner Dozenten an der Uni in England. Ich hatte ein Essay geschrieben das er unbedingt in einer Fachzeitschrift veröffentlichen wollte. Da dieses Essay Staub aufwirbeln würde schlug er vor dies unter einem Künstlernamen zu tun. Mein Prof wollte meinen richtigen Namen schützen, damit er nicht in der Kunst- und Fotografieszene verbrannt ist.Und was hört sich für einen Engländer deutscher an als Jan Stahler?!
Ganz so viel Staub hat mein Essay im Endeffekt nicht aufgewirbelt, aber ich hab damit einigen Theoretikern doch kräftig vors Schienbein gestossen.
Jan Stahler war also nun geboren und dümpelte so im halbdunkel herrum. Ich hab den Namen immer wieder in den letzten jahren benutzt wenn ich am experimentieren war bzw ich mir nicht sicher war wie einige meiner Kontakte in die Berufswelt auf Projekte reagieren würden.
Das ändert sich aber jetzt.
Viele Künstler arbeiten unter einem anderen Namen, unter anderem mein “Held” Bob Dylan, der im bürgerlichen Leben eigentlich Robert Zimmermann heißt. Die legendären Capa-Brüder, Helmut Newton und Man Ray arbeiteten alle unter ihrem Künstlernamen. Warum dann nicht auch ich?!